Erfahrener Arzt im Dialog in seinem Büro

Pankreaskarzinomzentrum Lahr am Ortenau Klinikum

Ärztliche Leitung

Dr. Werner Lindemann
Chefarzt
Arzt für Chirurgie, Viszeral-, und Gefäßchirurgie, Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Onkologie (CAO), der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Transplantation (CAT), der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie (DGVC) 
und dem Bund Deutscher Chirurgen (BDC)

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Diagnose

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Bauchspeicheldrüsenkrebs zu diagnostizieren. Klinische Untersuchungen wie Blutabnahmen, bei denen spezifische Enzyme bestimmt werden, lassen meist keine eindeutige Diagnose zu. Deshalb kommen vor Ort spezielle Röntgenuntersuchungen zum Einsatz, etwa Ultraschall oder die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT). Die MRT ist ein sogenanntes bildgebendes Verfahren, bei dem Gewebe und innere Organe mittels starker Magnetfelder bildlich dargestellt werden. So ergeben sich erste Anhaltspunkte auf Tumoren. Ist eine Krebserkrankung diagnostiziert, müssen die Mediziner feststellen, wie weit der Tumor fortgeschritten ist. Dazu dienen beispielsweise die Spiegelung (Gastroskopie) von Magen, Gallen- und Bauchspeicheldrüsengängen, die gezielte Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) sowie Blut-Untersuchungen, bei denen nach bestimmten „Tumormarkern“ gesucht wird. Dies sind Substanzen, die bei Tumorerkrankungen in erhöhter Konzentration im Blut auftreten.

Operation & Chemotherapie

Am Pankreaskarzinomzentrum Lahr erfolgt die operative Behandlung auf internationalem Niveau und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Bei entzündlichen wie tumorösen Erkrankungen werden sämtliche aktuellen Behandlungsmöglichkeiten eingesetzt. Ist der Krebs auf die Bauchspeicheldrüse beschränkt, entfernt der Chirurg das Organ (ganz oder teilweise) operativ. Zum Einsatz kommen dabei schonende, endoskopische Behandlungsverfahren, etwa die endoskopische Abtragung von (noch) gutartigen Polypen. Ist der Tumor weiter fortgeschritten, müssen gegebenenfalls auch Teile des Magens, Dünndarms und Gallensystems entfernt werden (sogenannte Whipple’sche Operation). Meist folgt im Anschluss an die OP eine Chemotherapie, um die Neubildung von Tumorzellen zu verhindern.

Psychologische Betreuung

Nicht immer lässt sich bei einem Pankreaskarzinom der weitere Krankheitsverlauf vorhersehen. In der psychoonkologischen Betreuung lernen die Patienten, trotz aller Sorgen Kraft und Zuversicht zu schöpfen. Angebote wie Ernährungsberatung bieten weitere Hilfestellung, etwa wenn nach der Entfernung der Bauchspeicheldrüse die von ihr gebildeten Enzyme und Hormone von außen zugeführt werden müssen. Auch die Vermittlung von Selbsthilfegruppen ist Teil des medizinischen Konzepts. Bei Tumorfällen in einem weit fortgeschrittenen Stadium steht die Behandlung von Schmerzen und Komplikationen ganz oben. Ist eine Heilung nicht mehr möglich, werden die Beschwerden des Patienten in einer sogenannten Palliativtherapie bestmöglich gelindert. Betroffene sollen noch möglichst lange beschwerdefrei und in Geborgenheit leben.

Kontakt Klinikum Lahr

Ortenau Klinikum Lahr
Klostenstr. 19
77933 Lahr

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