Ortenau Klinikum in Offenburg: Aktionstag zur Bekämpfung von Krankenhausinfektionen am 30. Oktober

Ortenau Klinikum in Offenburg: Aktionstag zur Bekämpfung von Krankenhausinfektionen am 30. Oktober

Händedesinfektion ist die wichtigste Maßnahme, um die Übertragung von Infektionserregern zu verhindern
 
Ein Aktionstag zur Händedesinfektion findet am Dienstag, den 30. Oktober im Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach statt. In der Eingangshalle des Ortenau Klinikums in Offenburg Ebertplatz sind an diesem Tag Informationsstände aufgebaut, an denen Fachkräfte der Hygieneabteilung für Patienten, Mitarbeiter und interessierte Besucher Informationen rund um die Händedesinfektion im Krankenhaus geben. Die Händedesinfektion ist die wichtigste Maßnahme, um die Übertragung von Infektionserregern zu verhindern.
 
Das Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach beteiligt sich mit der Aktion an der bundesweiten Initiative „Aktion saubere Hände“. Sie wurde durch das Aktionsbündnis Patientensicherheit, die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung und das Nationale Referenzzentrum für Infektionsüberwachung (NRZ) unter der Schirmherrschaft des Gesundheitsministeriums ins Leben gerufen, um die wichtigste Einzelmaßnahme zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen zu verbessern: Die Händedesinfektion.
 
„Wir wollen mit dem Aktionstag unterstreichen, dass wir das Thema sehr ernst nehmen und permanent Aufklärungsarbeit leisten“, erläutert Dr. Dieter Auer, ärztlicher Leiter der Klinikhygiene am Ortenau Klinikum. Durch ein effektives Hygienemanagement, wie es das Ortenau Klinikum betreibe, könne die Zahl der Krankenhausinfektionen deutlich verringert werden.
 
Krankenhausinfektionen - oder auch „nosokomialen Infektionen“ - sind weltweit ein Problem. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb eine aktuelle Kampagne „Clean care is saver care“ ins Leben gerufen um Krankenhausinfektionen zu unterbinden und so die Patientensicherheit zu verbessern. Viele nosokomiale Infektionen werden durch die Hände übertragen, so dass die Händedesinfektion eine wesentliche Maßnahme zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen ist, so der Hygieneexperte Dr. Dieter Auer. Die Deutschen Gesundheitsorganisationen haben sich im Rahmen dieser WHO-Kampagne verpflichtet, die Händedesinfektion als einen Schwerpunkt für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung in den Krankenhäusern und ambulanten Einrichtungen zu etablieren.
 
In Deutschland infizieren sich rund 3,5 Prozent der 18 Millionen stationär oder ambulant behandelten Patienten, so dass jährlich etwa 600.000 Krankenhausinfektionen zu erwarten sind. Im internationalen Vergleich ist diese Rate gering - durch geeignete Maßnahmen können aber ein Drittel dieser Krankenhausinfektionen vermieden werden. Krankenhausinfektionen verlängern den Klinikaufenthalt, verursachen erhebliche Mehrkosten, sind zum Teil lebensbedrohlich und stellen für die betroffenen Patienten eine leidvolle und unnötige Erfahrung dar.

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