Ortenau Klinikum Lahr: Schmerzzentrum Ortenau bietet jetzt auch teilstationäre Schmerztherapie an

Ortenau Klinikum Lahr: Schmerzzentrum Ortenau bietet jetzt auch teilstationäre Schmerztherapie an

Neues Behandlungsangebot erweitert Leistungsspektrum

Das Schmerzzentrum Ortenau hat nach einem Teilumzug aus der ehemaligen Klinik in Ettenheim an das Ortenau Klinikum Lahr jetzt wie geplant sein Leistungsspektrum um ein neues Behandlungsangebot erweitert. In der vergangenen Woche konnte Chefarzt Dr. Ingo Schilk die Therapie mit einer ersten Patientengruppe im Rahmen der sogenannten teilstationären multimodalen Schmerztherapie beginnen.

Bei dieser Therapie werden Patienten mit erheblichen schmerzbedingten Beeinträchtigungen aller Art behandelt. Insgesamt sind acht Therapieplätze für eine teilstationäre multimodale Schmerztherapie in Lahr vorgesehen. „Die neue Therapieform ist insbesondere für Patienten ab einer Schmerzdauer von über 12 Wochen mit bereits eingetretener Chronifizierung geeignet“, berichtet Dr. Schilk. Die Therapie erfolgt in Kleingruppen mit bis zu acht Patienten und dauert vier Wochen.

„Ein interdisziplinäres Team aus ärztlichen Schmerztherapeuten sowie Psycho- und Physiotherapeuten bietet den Patienten eine ganzheitliche Behandlung. Die Therapie kann dabei individuell gestaltet werden. Sowohl das Therapieverfahren als auch die Therapietage sind anpassbar, sodass sich das Behandlungsprogramm individuell an den Patienten orientiert“, betont Dr. Schilk. Zudem kann die Medikation angepasst und der Patient in sozialen Fragen beraten werden. Therapiepausen ermöglichen Senioren oder psychisch belasteten Patienten, dem Programm zu folgen. Der wesentliche Vorteil der Therapie besteht darin, dass der Patient täglich in sein häusliches Umfeld zurückkehrt und die erlernten Strategien zum Umgang mit dem Schmerz schrittweise umsetzen kann. Auch bei eventuell auftretenden Beschwerden oder Schwierigkeiten werden die Patienten zeitnah vom Behandlungsteam begleitet und unterstütz.

„Das wesentliche Ziel der neuen Therapie besteht darin, dass die Patienten einiges über chronische Schmerzen lernen und eigene Kompetenzen zum Umgang mit diesen entwickeln. Wir wollen den Patienten wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sowie Spaß an der Bewegung und an sportlichen Aktivitäten vermitteln“, so der Schmerzmediziner. „Die Behandlungserfolge bei vergleichbaren Konzepten werden durchgängig als gut beschrieben, daher wird die multimodale Schmerztherapie derzeit als Goldstandard in der Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen angesehen“, sagt Dr. Schilk. Neben der ambulanten Versorgung ist auch eine stationäre Behandlung von Schmerzpatienten zum Beispiel zur Implantation von Schmerzpumpen oder Systemen zur Rückenmarksstimulation am Ortenau Klinikum Lahr weiterhin möglich.

Das Schmerzzentrum Ortenau hat sich mit seinen ambulanten und stationären Behandlungsangeboten unter der Leitung von Dr. Ingo Schilk in den vergangenen zehn Jahren zu einer hoch spezialisierten Einrichtung entwickelt. „Die Rückmeldungen unserer bisherigen Patientinnen und Patienten der Schmerzambulanz sind sehr positiv, sodass wir uns einen guten Ruf nicht nur in ganz Südbaden, sondern über die Landesgrenze hinaus erarbeiten konnten“, freut sich Dr. Schilk.

Das Sekretariat und die Schmerzambulanz sind unter der Telefonnummer 07821 93-1621 oder per E-Mail: info(at)schmerzzentrum-ortenau.de erreichbar.

Weitere Informationen im Internet unter www.schmerzzentrum-ortenau.de.

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Portrait: Chefarzt Dr. Ingo Schilk
Chefarzt Dr. Ingo Schilk Bild: Ortenau Klinikum

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