Ortenau Klinikum für baldiges Ende der Maskenpflicht in medizinischen Einrichtungen

Ortenau Klinikum für baldiges Ende der Maskenpflicht in medizinischen Einrichtungen

Neue Studienergebnisse stellen allgemeine Maskenpflicht in Gesundheitseinrichtungen in Frage / Dauerhaftes Arbeiten mit Maske für Beschäftigte nicht weiter zumutbar

Das Ortenau Klinikum plädiert für ein baldiges Ende der Maskenpflicht auch im Gesundheitswesen. Neuere Studien zeigen, dass eine allgemeine Maskenpflicht in Kliniken zu keiner eindeutigen Verringerung von Virusinfektionen führt und auch nicht maßgeblich deren Ausbreitung verhindert. Bereits im Oktober hatte eine Kommission des Robert-Koch-Instituts (RKI) im Epidemiologischen Bulletin darauf verwiesen, dass die allgemeine Verpflichtung zum Tragen von FFP-2-Masken in den Krankenhäusern einer wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. In der Folge wurde diese Feststellung von den großen Fachgesellschaften der Krankenhaushygiene bekräftigt. Ganz aktuell kommt auch eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zu dem Ergebnis, dass das Tragen von Schutzmasken nur wirksam ist, wenn diese situationsabhängig sinnvoll eingesetzt werden.

"Diese Studienergebnisse bestärken uns in unserer Auffassung, dass wir zu einem baldigen Ende der allgemeinen Maskenpflicht kommen müssen", betont Christian Keller, Vorstandsvorsitzender des Ortenau Klinikums. "Unsere Beschäftigten haben über die gesamte Dauer der Corona-Pandemie großes Engagement im Kampf gegen die Pandemie gezeigt. Das dauerhafte Tragen einer FFP2-Maske hat diesen Einsatz zusätzlich erschwert." Nach Auffassung führender Virologen habe Corona den Status einer Pandemie verloren, sei jetzt also eine Krankheit unter vielen. "Deshalb müssen wir unseren Beschäftigten auch nicht mehr die zusätzliche Belastung einer allgemeinen Maskenpflicht zumuten. Die Politik sollte schnell reagieren und die Vorgaben jetzt ändern", so Keller.

Natürlich sei es für die Beschäftigten des Ortenau Klinikums nach wie vor selbstverständlich, dort, wo im Kontakt mit den Patienten ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, eine Maske zu tragen. Das gehöre zum verantwortungsvollen Handeln im Gesundheitswesen und sei wesentlicher Bestandteil der geltenden Hygienekonzepte jeder Klinik. "Das dauerhafte Arbeiten unter Atemschutzmasken ist unseren Ärzten und Pflegekräften angesichts der neuen Erkenntnisse und nach dem Ende der Pandemie aber nicht mehr zuzumuten."

Das Ortenau Klinikum unterstützt mit seiner Forderung die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sowie den Deutschen Hausärzteverband, die ebenfalls für ein Ende der allgemeinen Maskenpflicht in Gesundheitseinrichtungen eintreten.

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