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„Das verdient allerhöchsten Respekt“

Junge Pflegekräfte und Operationstechnische Assistenten feiern Abschluss der Berufsausbildung am Bildungszentrum in Offenburg / Engagierter Einsatz während der Corona-Hochphase gelobt

Zwölf Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen, 21 Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sowie 16 Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen haben Ende September nach einjähriger beziehungsweise dreijähriger Ausbildungszeit ihre Ausbildung am Bildungszentrum Offenburg des Instituts für Gesundheitsfachberufe abgeschlossen. In feierlichem Rahmen überreichten Andreas Heck, Leiter des Bildungszentrums, sowie die jeweiligen Kursleiterinnen, Heidrun Mahl-Schrempp und Isabell Mössinger, in zwei zeitversetzten Veranstaltungen am Ortenau Klinikum in Offenburg die Abschlusszeugnisse. Dank eines logistischen Kraftaktes des Pflegeschul-Teams und der Klinikverwaltung war diese Veranstaltung unter Corona-Bedingungen überhaupt erst möglich geworden. „Ich werte es als Ausdruck der großen Wertschätzung gegenüber der Ausbildung in unserem Bildungszentrum, dass diese Examensfeier unter den derzeitigen Bedingungen und trotz des hohen Aufwands stattfinden kann“, betonte Heck in seiner Begrüßungsrede. Um den Vorschriften gerecht werden zu können, erfolgte die Zeugnisübergabe für die drei Kurse zeitlich voneinander getrennt unter strengen Auflagen.

Auch der Verwaltungsdirektor des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl, Mathias Halsinger, freute sich über das Zustandekommen der Abschlussfeier, umso mehr, da das zurückliegende Jahr für alle ein besonders gewesen sei. Er wisse, unter welch schwierigen Bedingungen die Auszubildenden gerade auch in der Hochphase von Corona gearbeitet hätten und von den Praxis-Anleiterinnen angelernt worden seien. Und das alles mit dem Risiko, selbst an dem Virus zu erkranken. „Das verdient allerhöchsten Respekt“, so Halsinger. Er forderte die jungen Leute auf, auch bei der Ausübung ihres Berufes nie aufzuhören, Fragen zu stellen, neugierig zu bleiben und aus Fehlern neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Ebenso wie der Verwaltungsdirektor, zeigte sich auch Pflegedirektor Markus Bossong erfreut darüber, dass viele, frischgebackene Pflegerinnen und Pfleger sowie Pflegehelferinnen und Pflegehelfer sich entschieden habe, auch nach der Ausbildung dem Ortenau Klinikum treu zu bleiben. „Pflege ist ein helfender und dienender Beruf für Patienten aber auch für die manchmal von der Situation überforderten Angehörigen. Sie gehören der einzigen Berufsgruppe im Krankenhausbetrieb an, die rund um die Uhr nahe am Patienten ist“, so der Pflegedirektor. Der Beruf gebe einem ein Vielfaches von dem zurück, was man in ihn investiert habe.

Über einen erfolgreichen Abschluss dürfen sich nach dreijähriger Ausbildungszeit  auch 16 Teilnehmer/innen des Ortenau Klinikums sowie des Klinikums Mittelbaden des erstmals von Julia Weber geleiteten Kurses „Operationstechnischer Assistent“ (OTA) und die zwei Teilnehmerinnen der Fachweiterbildung „Operationsdienst“ freuen. Fachbereichsleiter Martin Birk erinnerte an den durch Corona bewirkten „kollektiven Burnout“ und „explodierende To-do-Listen“. Er ermunterte die Absolventen, ihre persönlichen To-do-Listen regelmäßig auf verzichtbare Außenerwartungen hin zu überprüfen, also Prioritäten zu setzen.

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